Arteriosklerose/Arterienverkalkung

Du bist so alt wie deine Blutgefässe  -  Zitat von Dr. med Peter J van der Schaar (IBCMT)

Oft treten Beschwerden erst dann auf, wenn ein Gefäß bereits 70-90 % verschlossen ist.

Bei Arteriosklerose in einem Bereich des Körpers muss davon ausgegangen werden, dass es Überlappungen gibt - und dass es sich auch in anderen Teilen des Gefäßsystems bereits krankhafte Veränderungen Nachweisen lassen.

Die Länge unserer Blutgefäße beträgt etwa 400.000 km das entspricht etwa der Entfernung von Erde zum Mond.

EDTA-Chelat-Therapie ist eine therapeutische Alternative zu Bypassoperation und Amputation.
Sie eröffnet neue Wege in der Behandlung von degenerativen Gefäßerkrankungen.

Wie entstehen arteriosklerotische Ablagerungen (Plaques)?

Die größten Risikofaktoren für die Entstehung der Arterienverkalkung oder Arteriosklerose sind: Rauchen, Bluthochdruck, hohe Blutfettwerte, Fehlernährung, Bewegungsmangel, Stress, Diabetes mell. und die Belastung mit Umweltgiften und Schwermetallen.

Die Oxidation des LDL-Cholesterin in der Gefäßwand der Arterien ist bei der Bildung von Plaques immer beteiligt.

Es gibt jedoch Menschen, die keine der oben aufgeführten Risikofaktoren aufweisen, sehr gesundheitsbewusst leben und trotzdem eine ausgeprägte Arteriosklerose entwickeln. Bei diesen Menschen liegen häufig Fettstoffwechsel-Störungen vom Fredrickson-Typ I a vor (hohe Cholesterinwerte bei normalen Triglyceriden). Diese Krankheit (LDL-Rezeptor-Defekt) ist ererbt und führt zu einem höheren Risiko, eine degenerative Gefäßerkrankung zu entwickeln, wie z.B. eine koronare Herzerkrankung.

Außer den genetischen Defekten im Fettstoffwechsel können aber auch noch die Entgiftungsenzyme (z.B. SOD1, SOD2, GST M1, P1, T1, NAT 1-2) defekt angelegt sein oder gänzlich fehlen. Das führt zur Anhäufung von Metallen und Toxinen im Organismus. Freie Radikale entstehen im Übermaß (oxidativer Stress), diese verursachen Zellmembran-Schädigungen (- auch in den Innenwänden der Arterien -) und den Einstrom von Kalzium in die Zellen. Hierdurch entstehen kleine Verletzungen, Cholesterin kann in die Arterienwände eindringen, dort oxidieren und den Anfang einer arterio-sklerotischen Ablagerung bewirken. Die Plaquebildung beginnt.

Durch die Gefäßverengungen kommt es zu Durchblutungsstörungen. Organe und Gewebe können nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nahrung versorgt werden und die Stoffwechselprodukte können nicht mehr abtransportiert werden. Die Entgiftung verlangsamt sich, der Stoffwechsel in dem betroffenen Gebiet bricht zusammen – ein partieller Zelltod ist die Folge.

Erst wenn Blutgefäße bereits zwischen 70 % bis 90% verstopft sind, entstehen für die Patienten oft die ersten Symptome einer arteriosklerotischen Gefäßerkrankung. Das kann sich äußern in Druckschmerz auf der Brust bei angina pectoris, Nachlassen der intellektuellen Leistung oder Schwindel bei Durchblutungsstörungen im Kopf, oder in einer Verkürzung der schmerzfreien Gehstrecke und Wadenkrämpfen bei peripheren Gefäßverschlüssen der Beine.

Es drohen Herzinfarkt, Schlaganfall oder Amputation.

Durch Operation wird nur jeweils die Ausprägung der arteriosklerotischen Grunderkrankung behandelt. Es wird am Symptom kuriert. Manche Operationen sind notwendig und lebensrettend – sehr viele Operationen sind jedoch mit der EDTA-Chelat-Therapie vermeidbar!